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Unterm Hut

Nach der Show ist vor der Show...

08.04.2012 | Kommentare [3]

... doch irgendwann ist immer das letzte Mal. Eure "Unterm Hut"-Geheimagentinnen waren für euch dabei:

22:45 Uhr, Lanxess-Arena
Das Zeppelin explodiert, das Saallicht geht an, aus den Boxen "Ich schwöre". Hypnotisierte Gesichter starren auf die Rauchschwaden, als könnten sie nicht fassen, was sich da in den letzten drei Stunden vor ihren Augen und Ohren abgespielt hat. Hinter den LED-Wänden steigt der Mann, den sie alle den "Meister" nennen, adrenalinberauscht aus dem Zeppelinkorb, bekommt von Eddy Kante ein Handtuch umgelegt und verschwindet unter dem jubelnden Applaus seiner Crew in der Panik-Garderobe. Erstmal relaxen. Fußbad, Massage, Steak.
Vor der Tür fällt Stefan Raab Bertram Engel um den Hals, bedankt sich für die große Ehre, auf seinem highligen Schlagzeug getrommelt haben zu dürfen, gesteht ihm, dass er ihn schon mit 13 vergöttert hat - seine großen Idole, Udo und das Panikorchester in der Kölner Sporthalle, yeah. Jan Delay hat inzwischen den Smoking gegen die Baseball-Cap getauscht und schnackt mit Andreas Herbig; Udos Schwester Ecki und Nichte Maja sind da, Joachim Krol schaut auch mal vorbei. Und während im Gang und Hospitality Room der Sekt fließt, wird in der Halle im High-Speedtempo die Bühne zerlegt, der Zeppelin eingerollt, Cases gepackt und zu den Trucks geschoben. Das Panikorchester, die Sängerinnen und Tänzerinnen werfen sich in ihre Privatklamotten. Jan Delay und Stefan Raab halten einen Expertenschnack unter Panikern ab, erzählen sich ihre ganz persönlichen Fangeschichten. Draußen warten die Shuttles, die gleich alle ins E-Werk zur After-Show-Party bringen...

23:44 Uhr, E-Werk:
Jan Delay kommt mit dem Plattenkoffer - er legt hier heute auf, zur Feier des Tages. Die ganze Stimmung ist aber jetzt schon der Hammer, von "Tourschlusspanik" ist im Moment nichts zu spüren. Das kommt dann morgen.

Eine kleine Bühne wurde aufgebaut, und es dauert nicht lang, da sitzt Udo L. am Schlagzeug und gibt nochmal Vollgas. Pascal Kravetz spielt den funky Bass dazu, Jörg Sander schnappt sich die Gitarre, Ole und Clueso die Mikrofone - im Saal wird's sofort "heiß wie in 'ner Sauna"...

Regiemeister Günther Jäckle bedankt sich nochmal bei der ganzen Crew für die tolle Tour, für die schöne Zeit - der Kinderchor flippt rum mit Udo und Josie - und irgendwann in den frühen Morgenstunden singt auch die Nachtigall nochmal einen, mit whiskeyrauher Stimme, bevor sie der Sonne flüstert, dass sie wieder aufgehen muss. Dann verstreunen sich alle in sämtliche Himmelsrichtungen, mit der Hoffnung im Herzen, dass der Meister wie immer so auch diesmal recht behalten wird mit den Worten: "Man kann es sich zwar im Moment kaum vorstellen,so geil wie das alles war - aber da legen wir bald noch einen drüber, Leute!"