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Relegation oder Abstieg? Hinterm Horizont geht's weiter

12.05.2018

Egal was mit dem HSV passiert, für Peter Tschentscher und Udo Lindenberg ist klar: "Gemeinsam kriegen wir das hin."

Hinterm Horizont geht's weiter
ein neuer Tag
hinterm Horizont immer weiter
zusammen sind wir stark!
Das mit uns ging so tief rein
das kann nie zu Ende sein
so was Großes geht nicht einfach so vorbei!

Ist nach diesem Wochenende Hamburg zum ersten Mal nicht mehr in der Fußball-Bundesliga vertreten? Muss der Dino HSV absteigen? Oder schafft die Mannschaft das Wunder, das zunächst einmal Relegation heißen würde? "Wir hoffen bis zuletzt", sagt Bürgermeister Peter Tschentscher, der dem Club gegen Mönchengladbach im Volksparkstadion auf der Tribüne die Daumen drücken wird. Und wenn es doch nicht reicht? "Dann müssen Hamburg und der HSV von Sonntag an euphorisch in das Projekt Wiederaufstieg starten."

Das Motto für die eine (Relegation) wie für die andere Variante (Wiederaufstieg) stammt von Udo Lindenberg, der sich mit HSV-Fan Tschen­tscher für das Hamburger Abendblatt zu einem einmaligen Bild an der Außenalster traf. Eben: Hinterm Horizont geht's weiter. Ein Fotoshooting mit Bürgermeister, Pop-Star, HSV-Maskottchen, Fanschal – und einer Botschaft: "Keine Panik, liebe Leute, gemeinsam kriegen wir das wieder hin", sagt Lindenberg, dessen Lied wie kaum ein zweites zur Entwicklung des HSV in den vergangenen Jahren passt. Denn wie heißt es dort auch:

Wir war'n so richtig
Freunde für die Ewigkeit
das war doch klar
haben die Wolken nicht
gesehen am Horizont
bis es dunkel war
und dann war's passiert
hab es nicht kapiert
ging alles viel zu schnell
doch zwei wie wir
die können sich nie verlier'n!

Können sich der HSV und die Erste Fußballbundesliga wirklich nicht verlieren? Die Hoffnung bei den Fans ist jedenfalls zurück. Sie wollen dem Mannschaftsbus einen großen Empfang bereiten, im Stadion liegen 50.000 Pappschilder mit der HSV-Raute bereit, um die Arena in ein blau-weiß-schwarzes Pappenmeer zu verwandeln.

Text: Hamburger Abendblatt
Foto: Marcelo Hernandez

Quelle: Hamburger Abendblatt, 11.05.2018