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Udo Lindenberg malt und tanzt sein Herz für Kinder

10.12.2018

Street-Art für Not leidende Kinder: Musiker Udo Lindenberg (72) hat sich auf einer Friedenswand an der Jannowitzbrücke verewigt. Gemeinsam mit vier Künstlern gestaltete er ein 30 x 2-Meter-Banner, das unter anderem mit Peace-Zeichen bemalt wurde.

Der Grund dafür ist die „Ein Herz für Kinder“-Gala. Ein Teil des von Udo signierten Kunstwerkes wird am Sonnabend vor einem Millionen-Publikum versteigert.

Ein echtes Herzensprojekt für den Panik-Rocker, wie er im Gespräch mit B.Z. AM SONNTAG erklärte: „Für Kinder muss man kämpfen und sie beschützen. Sie brauchen unsere Hilfe.“

Dafür lieben die Kids Udo, als Lindenberg am Freitagnachmittag zur Einweihung des Banners ankam, bejubelte ihn der Kinderchor „Kids on Stage“. Dazu ein Udo-typisches Tänzchen, bei dem die immergrünen Socken des Panikrockers hervorblitzten. Gemeinsam mit dem Chor wird Udo bei „Ein Herz für Kinder“ seinen Song „Wir ziehen in den Frieden“ performen.

„Die Kinder haben ihren ersten Song aufgenommen und stehen Samstag mit mir auf der Bühne. Die flashen mich total“, schwärmte Udo im Gespräch.

Udo schwärmt von Furtwängler

Für das 40-jährige Jubiläum der Gala gibt Udo außerdem ein Duett mit „Tatort“-Star Maria Furtwängler (52) zum Besten: „Sie singt sonst nie, das ist eine echte Premiere für Maria“, so Udo.

Und wie macht sich Frau Furtwängler als Duettpartnerin? „Maria singt umwerfend. Ich weiß nicht, wie ich es aushalten soll, auf der Bühne zu stehen, denn ihre Stimme haut mich echt um.“ Gemeinsam werden sie die Bühne mit „Bist du vom KGB …?“ rocken.

In den letzten 40 Jahren konnte „Ein Herz für Kinder“ mit rund 315 Millionen Euro helfen. Auf Udos Engagement für den guten Zweck ist stets Verlass: „Ich kann gar nicht anders, als zu helfen, das kommt bei mir ganz automatisch.“

Und was ist so besonders an „Ein Herz für Kinder“? „Es wird wirklich jeder Cent gespendet und geht sofort an Not leidende Kinder. Das ist 'ne echt gute Sache.“

Stimmt.

Text: Lena Krudewig
Fotos: Tine Acke

Quelle: bz-berlin.de, 08.12.2018