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Udo Lindenberg plant Museum "Panik City"

Datum: 08.06.2017 - 17:15

Ort / Location: brisant, DasErste

Udo Lindenberg plant Museum "Panik City"

Udo Lindenberg zieht dauerhaft in den Hamburger Kiez und zwar mit einer "Panik City", die noch in diesem Jahr errichtet werden soll. Auf der Reeperbahn will der Rockstar mit der "Udo Lindenberg Experience" Fans in seine Welt eintauchen lassen - auf einer Tour mit einem virtuellem Udo als ganz persönlichem Panik-Paten an der Seite. "Udomanische Experimente" kündigte er an. "Das wird kein Museum und keine Memory-Show, sondern ein Flug durch das Udoversum aus Hightech und Hightext, Multimedia und Magie", so Lindenberg.

Mit dem virtuellen Udo durchs "Udoversum"

Auf 700 Quadratmetern können Besucher dann auf visuelle Zeitreise mit dem Panikrocker gehen: ob per Drohnenflug über seine Geburtsstadt Gronau, mit dem Sonderzug nach Pankow, im Taxi durch seine Wahl-Heimat Hamburg zum Hotel "Atlantic" oder mit dem "Udo-Ufo" über voll besetzte Stadien. Die Macher setzen dabei vor allem auf Virtual Reality und Augmented Reality, die Inhalte aus der realen Welt mit virtuellen Inhalten kombiniert.

"Der virtuelle Udo nimmt die Leute an die Hand und führt sie durch den Panik-Kosmos", erläuterte Lindenberg sein Vorhaben. Man könne dem virtuellen Udo Fragen stellen, in der Maske und beim Catering dabei sein oder mit ihm im knallevollen Stadion auf die Bühne gehen, "Reeperbahn" singen und gleich aufnehmen lassen.

Eröffnung noch 2017

Bald fünf Jahrzehnte dauert seine Karriere schon. Er wurde vom Pionier zum Paten der deutschsprachigen Rockmusik, sang schon früh und immer wieder gegen die Teilung Deutschlands und macht sich seit langem stark gegen Rechts und für eine "Bunte Republik Deutschland". Auch um sein politisches Engagement soll es in der "Panik City" gehen.

Das Millionenprojekt, das ausschließlich privat finanziert wird, soll mit hohen Panoramawänden und modernster Technik im Klubhaus St. Pauli entstehen und noch in diesem Jahr eröffnen.

Text: ten/dpa
Foto: Tine Acke