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Unterm Hut

Udo sang - und dann fiel die Mauer

17.09.2018 | Kommentare [0]

Es war so, dass die Berliner Mauer, im übertragenen Sinne, schon Risse hatte und gehörig wackelte, als der Hamburger Panikrocker Udo Lindenberg im September 1989 nach Ost-Berlin kam und auf seinen Streifzügen den da beheimateten Fotografen zur Seite hatte.

Besser gesagt: an seiner Seite haben wollte - vom Nikolaiviertel bis zum Brandenburger Tor und von da nach Prenzlauer Berg, dem Lebens- und Kreativraum der Szenen. Schließlich kannte der Fotograf sich da aus. Er hatte Lindenberg schon beim Konzert 1983 im Palast der Republik, auch später von ganz nahe fotografiert.

Entstanden ist eine Fotoerzählung über Udo, einen Künstler ohne Berührungsängste, der zum Idol, zur Hoffnung der Jugend im Osten geworden war.

Fotoausstellung "Udo und die Mauer" von Herbert Schulze
18.09.2018 bis 10.01.2019
Haus des Kulturvolks Freie Volksbühne
Ruhrstr. 6
10709 Berlin

Text: Ingeborg Ruthe, Berliner Zeitung
Foto: Herbert Schulze