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„Geil! Danke!“: So war das Udo-Lindenberg-Konzert in der ZAG-Arena

Lindenberg äußert sich zu Kirche und Ukraine-Krieg

Aber politische Aussagen darf man von ihm erwarten: Udo Lindenberg prangert den Missbrauch in den Kirchen an, feiert die Schwulenbewegung und äußert sich auch zum Ukraine-Krieg. Seine Gedanken sind vor Ort. Zum Song „Wozu sind Kriege da“, mit einem kleinen, feinen Kinderchor, äußert sich Lindenberg: „40 Jahre ist das Lied schon alt, ich hatte gehofft, es nie wieder singen zu müssen. Wir brauchen die Utopie!“. Dafür erhält die Rockikone viel Beifall. Wie für die Lieder.

Von „Alles klar auf der Andrea Doria“ bis hin zu einer kraut-rockigen Version von „Cello“, von „Du knallst in mein Leben“ bis „Reeperbahn“; Udo Lindenberg zeigt stimmlich und konditionell keine Schwächen. Er läuft und tänzelt über den Laufsteg, der wie ein Helikopterlandeplatz aussieht, hüpft über die Bühne, wirbelt das Mikro herum und flirtet mit den Tänzerinnen und Sängerinnen. Die Fans freuen sich über ihren Rockhelden, gut zwei Stunden lang präsentiert Lindenberg ein Best-of seiner Karriere. „Geiles Konzert! Danke Hannover!“, nuschelt der Großmeister – und fliegt in seinem Mondgefährt wieder davon.

Text: Kai Schiering
Fotos: Tine Acke

Quelle: Neue Presse, 23.06.2022

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