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News: Udo Lindenberg in Hamburg

22.06.2019

Heiße Show in der Barclaycard Arena: Hamburg feiert Udo, den Großen

Diese fulminante Inszenierung ist der Auftakt eines Mega-Konzertmarathons: Drei Konzerte an drei aufeinanderfolgenden Abenden gibt Udo in der Barclaycard Arena. Und alle sind bis auf wenige Restplätze ausverkauft!

Der Rocker, der sich als einer der ersten traute, auf Deutsch zu singen, macht eben seit Jahrzehnten sein Ding, wie er gleich beim zweiten Song „Mein Ding“ bekennt. Die Hamburger feiern ihn, kreischen und jubeln, singen mit, viele selbst mit Schlapphut oder als komplett durchgestyltes Udo-Double.

Udo liefert eine Show der Superlative: Auf der 200 Quadratmeter großen Bühne rockt er mit seinem Panikorchester, mit ständig wechselnden krassen Bühnenbildern (etwa einer gigantischen Glocke bei „Du heißt jetzt Jeremias“ oder einem Wrestlingkampf zwischen leicht bekleideten Damen, angefeuert von riesenköpfigen Trump- und Putin-Figuren bei „Straßenfieber“), mit einer 80-köpfigen Crew aus Sängern, Tänzerinnen und Chorkids, Rumms und Konfettikanonen. Er weiß, was seine Fans mitreißt.

König Udo der Große beweist einmal mehr, dass er völlig zu recht seit Jahrzehnten unangefochten Regent des Deutschrock ist. Udo ist eine Marke für sich!

Text: Janina Heinemann
Hamburger Morgenpost, 20.06.2019

Und Rocken kann er nun einmal

Der Frieden, das Zusammenleben ohne Vorurteile und die ungehinderte Verwirklichung des Einzelnen in einer immer komplexer werdenden Gesellschaft sind seine Ideale. Davon sang er bei „Wozu sind Kriege da?“ oder „Wir ziehen in den Frieden“ dann ja auch. Niemand ist perfekt, schon gar nicht er selber, diese Selbsterkenntnis macht ihn ja so sehr sympathisch.

Viele seiner Songs haben auch eine politische Botschaft und so verwundert es kaum, dass Lindenberg zur Zeit auch Fridays for Future aufs Korn nimmt und nach seinem Slogan „Greta sagt, wir brauchen Panik“ ein Video über Umweltverschmutzung abfährt. „Wir sind Ratten“ hieß der dazu passende Song, in dem er mit uns Menschen und fehlender Verantwortung abrechnet.

Die Fans waren hingerissen und zogen alle ihre Handys aus der Tasche, um mit einem Lichterregen Udos Vision einer Sternenreise zu begleiten. Die Stimmung war bombastisch und Udo dürfte sein Heimspiel vor dieser Kulisse wahrlich genossen haben.

Text: Helmut Peters
Welt, 21.06.2019

Udo Lindenberg: Beinahe die größte Revue aller Zeiten

Die „größte Revue aller Zeiten“ hatte Udo uns im Gespräch vor wenigen Wochen versprochen, und er hat nur ein wenig übertrieben.

Tänzerinnen, Hebebühnen, Laser und Licht, an Seilen schwebende Artisten, tolle Videoeinspieler. Wenn Udo in den Frieden zieht, werden die Trucks bis unter die Decke der Fahrerschlafkabine vollgestopft. Eigentlich unterscheidet sich das Geschehen auf der Bühne wenig von einer der Aftershow-Partys der Panikfamily: Nonnen und Priester sündigen, Cellistinnen fliegen unter der Hallendecke, Putin und Trump hauen sich im Boxring die Jacke voll, ein Schlauchboot mit einem Konfetti werfenden Gorilla zuckelt durch die Halle, es gibt Eierlikör und Likörelle, Aufblaspuppen, rosa Flamingos und grüne Socken.

 
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