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Cooler Ehrenbürger: Udo ist jetzt Hamburgs Panik-Botschafter – und die AfD ätzt

Katharina Fegebank zeigt sich als Lindenberg-Fan

Auch Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin, zeigte sich als Udo-Fan: „Udo lebt uns vor, wie man sein Ding macht und gleichzeitig mit klarem Kompass durchs Leben geht. Wir sind wahnsinnig stolz, dass er Hamburg zu seiner Heimat gemacht hat und zum Vorbild für viele Künstlerinnen und Künstler geworden ist. Hamburg trägt seinen Namen und seinen Sound im Herzen, für jetzt und immer!“

„Ich bin ja eher so der Experte für Rock’n’Roll ohne Protokoll“, beginnt Udo seine Dankesrede an die Bürgerschaft – und erinnert sich dann an seine Ankunft in Hamburg als Tramper am 13. Dezember 1968 und was der Mann, der ihn absetzte, ihn über die Stadt sagte: „An der Elbe, Alster, Bill, kann jeder machen, was er will.“ Das gefiel ihm.

Was man von der Würde hat? Außer der Ehre? Eine ganze Menge: Falls ihm – wie im Juni 2020 geschehen – mal der Porsche geklaut werden sollte, könnte Udo als Ehrenbürger gratis HVV fahren. Außerdem werden Ehrenbürger zum traditionellen „Matthiae-Mahl“ eingeladen (unklar, ob dort Eierlikör auf der Karte steht) – und können später einmal ein Ehrengrab auf Senatskosten beanspruchen. Aber auch ohne diese Extras hat Udo die Stadt schon lange in sein Herz geschlossen: „Hamburg ist meine goldene Start- und Landebahn, mein persönliches Eldorado.“

Text: Stephanie Lamprecht
Fotos: Tine Acke

Quelle: Hamburger Morgenpost, 07.09.2022

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