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Udo hilft Dresdner Mittelmeer-Rettern

17.02.2018

Entschuldigen Sie, ist das der Sonderzug nach Pankow? Nein, aber ein Schiff, mit dem Menschen gerettet werden. Ausgerechnet Altrocker Udo Lindenberg (71) hat jetzt ein Herz für Dresdens Flüchtlingshelfer gezeigt und sein Portmonee geöffnet.

Genau 549 Menschen haben die Sachsen im Vorjahr im Mittelmeer das Leben gerettet. "Dabei waren wir nur zweieinhalb Monate im Einsatz", berichtet Axel Steier (42) stolz.

Sein Schiff "Lifeline" kreuzte dabei immer wieder auf bekannten Flüchtlingsrouten nahe der libyschen Küste. Und hat Heldenhaftes geleistet.

Das findet auch Panikrocker Udo, der das Sachsen-Projekt im Mittelmeer mit warmen Worten, aber auch Kohle unterstützt. "Danke an alle Seenotretter! Geil, dass es euch mutige, großartige Menschen gibt, die sich so voll einsetzen für die Rettung der Ärmsten der Armen, vom Tode bedroht, auf dem Mittelmeer ... in dieser kaputten Welt", postete er im Netz.

Und ließ Taten folgen. "Udo hat bestimmt die Hälfte unserer Werftkosten übernommen", freut sich Retter Steier, der mit Schiff und Mannschaft gerade in Licata auf Sizilien ankert.

In wenigen Wochen, wenn auch die Flüchtlingsboote aus Afrika wieder starten, will die "Lifeline" wieder in See stechen. Zur nächsten Rettungsmission. "Uns fehlt aber noch eine Stange Geld. Wir müssen allein 7000 Euro Wartungskosten monatlich stemmen."

Infos zu "Mission Lifeline" und Spenden hier!

Text: Ronny Klein
Foto: Tine Acke

Quelle: tag24.de, 17.02.2018