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Udo Lindenberg live in Schwerin

23.05.2022

Wie lief die Generalprobe zur „Udopium“-Show des Panikrockers?

Schwerin. Rund 5000 Gäste hatten am Sonntagabend Gelegenheit, Udo Lindenberg mit einem spektakulären Konzert zu erleben. Es war eine öffentliche Generalprobe der offiziellen „Udopium Live Tour“, ein Konzert mit allem Drum und Dran – und mit einem entspannten Udo Lindenberg.

Als „Geheimexpertenkonzert“ bezeichnete Udo Lindenberg, der gerade seinen 76. Geburtstag gefeiert hat, diese Show, die er kurz vor dem eigentlichen Tourstart am Dienstag angesetzt hatte. Nach „drei Jahren harten Entzug“, so der Musiker, ging es endlich wieder auf die Bühne. Es ist die „Udopium“-Show, mit der Lindenberg sich nun auf Deutschlandtour begibt.

„Udopium“-Show in der Schweriner Sport- und Kongresshalle

Nach der auf der Bühne inszenierten Landung des „Panik 1“-Flugmobiles in Schwerin ging es gleich in die Vollen. „Honky Tonky Show“ brachte nicht nur die Musiker auf die Bühne, auch die vielen Mitstreiter, die im Laufe des Abend zum Gelingen der bunten Show beitragen sollten – Kinderchor, eine Tänzerinnen, zusätzliche Musiker. Da waren in den starken Momenten rund 40 Leute auf der Bühne, die Show war in Teilen eine Reizüberflutung.

Aber es zeigte sich auch, dass sich bei Udo Lindenberg einiges angestaut hatte. So ging es weiter durch den Lindenberg-Hit-Katalog: „Ich mach' mein Ding“, „Cello“, „Hinter'm Horizont geht's weiter“ oder „Jonny Controletti“.

Ein erster Höhepunkt war „Wozu sind Kriege da“. Ein Lied, das Lindenberg Anfang der Achtzigerjahre im Duett mit seinem Keyboarder Pascal Kravetz aufgenommen hatte, als der neun Jahre alt war. Nun hat das Lied wieder eine erschreckende Aktualität bekommen – Lindenberg wandte sich am Sonntagabend deutlich gegen den Krieg in der Ukraine.

Udo Lindenberg: Bekenntnis für Toleranz, Frieden und Diversität

Überhaupt hat Udo Lindenberg sich in seiner Karriere immer als Streiter für Toleranz, Frieden und Diversität verstanden – so brachte er in Schwerin auch „Bunte Republik Deutschland“ auf die Bühne. Auch einen Titel wie „Ich brech' die Herzen der stolzesten Frau'n“ belebte Lindenberg wieder, der „Sonderzug nach Pankow“ und „Alles klar auf der Andrea Doria“ durften ebenfalls nicht fehlen.

 
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