27. April 2005 "Atlantic Affairs" als Startschuss für die Ballin-Stadt

Das Konzert am 6. Mai in der Hamburgischen Staatsoper ist der Auftakt für das Auswanderer-Museum "BallinStadt" in Hamburg Veddel. Grundsteinlegung soll noch in diesem Jahr sein.

Das Konzert in der Staatsoper wird möglich durch den Einsatz der Handelskammer, die sechs Hamburger Unternehmen als Sponsoren gewonnen hat:

Airbus Deutschland, Daimler Chrysler, die Hamburger Sparkasse, Hapag-Lloyd, die Reederei F. Laeisz und die Norddeutsche Affinerie.

Die Staatsoper nimmt die Produktion kurzfristig in den laufenden Spielplan auf, die Kulturbehörde sichert das Projekt mit einer Ausfallbürgschaft.

Die Handelskammer will mit der Aufführung an Hamburgs Geschichte als Auswandererhafen erinnern und eine Brücke über den Atlantik schlagen, erklärte Präses Karl-Joachim Dreyer. "Viele Deutsche haben Amerika mitgeprägt. Und logischerweise haben viele Millionen Amerikaner deutsche Vorfahren, auf die sie sich stolz berufen. Es ist schön, dass diese Verbundenheit zwischen unseren Ländern und ihren Menschen endlich in so professioneller Weise thematisiert wird."

In diesem Zusammenhang stehe auch das Engagement der Handelskammer für die Realisierung des Auswanderungsmuseums "BailinStadt" am Originalschauplatz auf der Veddel, wo viele der Auswanderer ihre letzten Tage und Wochen in Europa verbracht hätten, so Dreyer: "Über fünf Millionen Menschen haben über unsere Stadt Europa verlassen, alle Namen sind akribisch erfasst - lieber Udo Lindenberg, hier schlummern noch viele Geschichten!"

Weitere Informationen und Pressematerial als Download unter: http://www.atlanticaffairs.de