BILD erklärt, wieso es ein Musical der Superlative ist
Wochenlang fieberte die Hauptstadt dieser Show entgegen, jetzt geht’s endlich los: Heute Abend feiert das Musical „Hinterm Horizont“ Weltpremiere im Theater am Potsdamer Platz.
Das Stück erzählt die Geschichte von Kultrocker Udo Lindenberg (64) und seinem „Mädchen aus Ostberlin“, dazu werden seine größten Hits gesungen.
UDO ROCKT BERLIN!
BILD erklärt, wieso „Hinterm Horizont“ das Musical der Superlative ist:
• Das erfolgreichste: Schon jetzt wurden 100 000 Karten (29,90 bis 99,90 Euro) verkauft – absoluter Vorverkaufsrekord für Berlin!
• Das glamouröseste: 1800 Gäste kommen zur Premiere, darunter Kulturstaatsminister Bernd Neumann, Sängerin Nina Hagen, Schauspielerin Katja Riemann – und natürlich Udo Lindenberg. Der rote Teppich ist mit 160 qm ein Drittel größer als bei der Berlinale!
• Das spektakulärste: Udos Hut in Originalgröße? Langweilig! Für die Bühne wurde ein drei Meter hoher, neun Meter breiter, drei Tonnen schwerer Hut gefertigt, der an vier Stahlseilen hängt – nur eines von zwölf spektakulären Bühnenbildern!
• Das aufwendigste: Mehr als 200 Mitarbeiter kümmern sich hinter den Kulissen um die 35 Darsteller, Technik, Licht und Musik: 480 Kostüme, 115 Perücken, 6 Kilometer Kabel, 6500 LED-Leuchten, eine 8-köpfige Band, 26 fahrende Deko-Teile sind im Einsatz!
• Das längste: Mit mehr als drei Stunden Spielzeit ist das Stück etwa 30 Minuten länger als andere Musicals.
• Das authentischste: Aus drei Projektoren werden u. a. Originalaufnahmen von Mauerbau und -fall auf die 8 x 18 Meter große Leinwand geworfen – es geht um eine Geschichte, wie sie Tausende im geteilten Deutschland erlebten!
• Das emotionalste: Bei der Pressekonferenz gestern Nachmittag gestand Udo Lindenberg: „Das Stück treibt mir total Pipi in die Augen.“
Pst: Eigentlich dürfen wir das noch nicht schreiben. Aber so viel sei verraten: Udo ist nicht der Einzige – bei so viel Gänsehaut-Faktor bleibt kaum ein Auge trocken...
Zeitgleich zum Musical-Start zeigt die ARD am 13. Januar eine einstündige Dokumentation über das bewegte Leben des Panik-Rockers (ARD, 23.30 Uhr). Titel: „Die Akte Lindenberg: Udo und die DDR“. Im Mittelpunkt der Doku: Lindenbergs einziger Auftritt in der DDR vor dem Mauerfall im Jahr 1983. Einer der Autoren: Moderator Reinhold Beckmann, der sich damals als Kamera-Assistent verdingte.