Die Leinwand soll größer sein als bei den Stones, der Sound lauter als bei AC/DC, sagte Udo Lindenberg neulich der „Bild“ zu seinem Tourneeauftakt an diesem Freitag. Gerade 70 geworden, inszeniert Udo im Ruhrgebiet den Auftakt seines „pompösen Abschlussballs“.
Drei Tage nach seinem 70. Geburtstag startet Deutschrock-Legende Udo Lindenberg heute in der Gelsenkirchener Veltins-Arena seine dritte Stadiontournee. Bis zum 26. Juni sind 14 Konzerte unter dem Titel „Keine Panik! Tour 2016“ geplant. „Pompösen Abschlussball“ hatte Lindenberg die Tournee im Vorfeld genannt. „In dieser Form wird es die Shows nicht mehr geben.“
Die Tour ist für ihn das Ende einer Trilogie, die 2014 mit der ersten Stadion-Tour seiner Karriere begonnen hatte. Udo Lindenberg und sein Panikorchester betreiben für die Konzertreise großen Aufwand: 31 Trucks transportieren unter anderem 200 Lautsprecher, 31 Kilometer Kabel und 300 Spezialscheinwerfer. In Gelsenkirchen will Udo auch Gäste begrüßen: Unter anderem seine ehemaligen WG-Kumpels Marius Müller-Westernhagen und Otto.
Foto: Tine Acke