07. Dezember 2012 Udo Lindenberg als Bundespräsident?

Quelle
myvideo.de

Udo Lindenberg könnte sich durchaus vorstellen seine Panik-Zentrale im Hotel Atlantic gegen die Aussicht im Schloss Bellevue einzutauschen. Bald wäre er bereit, als Bundespräsident in die Politik zu gehen.

Vier Jahre müsste sich die deutsche Öffentlichkeit allerdings noch gedulden, bis Udo Lindenberg als Bundespräsident seinen repräsentativen Pflichten nachgehen würde. In einem Interview mit dem Männer-Magazin Playboy verrät der Musiker: “Wenn ich 70 bin, stehe ich bereit.” So richtig ernst meint der Panik-Rocker sein Statement vermutlich nicht, denn nach der Enthüllung seiner politischen Ambitionen fügt Lindenberg hinzu: “Aber dann müssen die vieles ändern am Protokoll. Dann kommen die Staatsbesuche immer erst mittags, ohne militärische Ehren, direkt ans Bettchen, trinken schön Eierlikör und feiern Freundschaft und Frieden.” Udo Lindenberg hat aber nicht nur Pläne als Bundespräsident. Der Musiker denkt sogar in globalen Dimensionen und eine Stelle als UN-Botschafter ist für ihn nicht unbedingt abwegig. Lindenberg erklärt auch wieso: “Dass es wirklich eine Weltgemeinschaft ist, dafür möchte ich mich noch stärker einsetzen.” In seinen Augen sei die UNO ohnehin “zu schlapp drauf”, Udo Lindenberg weiß allerdings Rat und sagt: “Und zwar müsste sie demokratisch abstimmen. Es geht nicht an, dass ein Land wegen irgendwelcher Interessen die Weltgemeinschaft blockiert.” Trotz Plänen als Bundespräsident, Udo Lindenberg macht auch weiterhin mit Musik Schlagzeilen: Im Zuge seiner vergangenen Tour kam etwa “Mit Udo Lindenberg auf Tour – Deutschland im März 2012 – Ein Roadmovie” auf den Markt. Fans können in der Dokumentation unter anderem einen Blick hinter die Kulissen werfen und einen Live-Auftritt in der Berliner O2-Arena auf dem heimischen Fernseher erleben.