Werl. Was für ein Geburtstag: Zum „Sechzigsten” bot der Werler Galerist Heinrich Walentowski seinen Gästen am Samstag einen prallen Abend voller Rock-Musik und allerbester Party-Laune.
Rund 200 Frauen und Männer hatten einen Riesenspaß, als Udo Lindenberg seinem Freund gratulierte. „Willkommen im Club”, wandte sich der 63-jährige Panik-Rocker an den sechs Mal nullenden Jubilar. „Happy Birthday”, spielten und sangen die Gäste gemeinsam mit dem Panik-Orchester, bevor „Lindi” seinem Freund Heinrich das Likörell „Heinz Sex-zig” überreichte: „Das habe ich auf dem Weg hier hin im Auto gemalt. Hier vereinen sich die Lindowskis mit den Walenbergs.”
Soviel zur Malerei. Dann ließ es Udo krachen. Mit Jean-Jacques Kravetz und Hendrik Schaper am Piano, Jörg Sander an der E-Gitarre stimmte der Panik-Rocker „Cello” und „Bis ans Ende der Welt” an. Die Sängerinnen Nathalie Dorra und Ellen ten Damme komplettierten mit „Summertime” und „My ship” die rasante Lindi-Show.
Natürlich ließen sich die Panik-Experten nicht lumpen und stiegen beim „Sonderzug nach Pankow” mit ein. Zur Vereinigung des Lindenberg-Clans und der Walentowski-Family kam es auf der Bühne bei der Ballade „Hinter'm Horizont geht's weiter”. Hier lagen sich alle in den Armen, freuten sich und ließen sich von der harmonischen Stimmung tragen. Sein „umbremsbares Temperament” — so Udo Lindenberg — zeigte Heinz Walentowski bei den Rock-Klassikern „Johnny B. Goode” und Candy Jane.
Diese ungeahnten Fähigkeiten des „Geburtstagskindes”, verleiteten Scooter-Sänger H. P. Baxxter dazu, ebenfalls einige seiner Techno-Hits anzustimmen: „Obwohl ich in Werl nicht singen wollte.”
Text: Volker Dörken
Foto: Thomas Nitsche